Margareta Hesse

Künstlerischer Werdegang:
Die Wirkung der Laser-Installationen von Margareta Hesse liegt (…) in der Generierung von sensualistischen Ambienten und atmosphärischen Räumen für intensive Begegnungen, in denen sich Wahrnehmungen, Erfahrungen und Erlebnisse wirkungsvoll verstärken. (…) Ihren leuchtend roten Laserstrahlen, die gleichsam glühende Schneisen durch immer wieder diffus dunkle, unbekannte Räume schneiden, folgt das Publikum dabei stets aufs Neue – als gäbe ihm Margareta Hesse den Faden der Ariadne durch geheimnisvolle Labyrinthe voll an Entdeckungen und tiefen Erfahrungen zur Hand. Das Berühren und Greifen mit der Hand nach dem, was dem Auge als Materie und Gegenständlichkeit in optischer Klarheit und Präzision im Raum erscheint, verliert sich dabei jedoch unmittelbar im Nichts und reinen Schattenspiel oder gar in der Angst, selbst vom die Dunkelheit durchschneidenden Laserlicht noch körperlich versehrt zu werden. (…)
(Auszug aus dem Katalogtext „Laser.Licht.Räume“ von Pamela C. Scorzin, 2011)

Margaretta Hesse

[laser installation „lichtschneise V“, Wasserreservoir Museums Mathildenhöhe, Darmstadt 2010. Foto by Margareta Hesse. laser installation „lichtschneise V“, Wasserreservoir Museums Mathildenhöhe, Darmstadt 2010. Foto by Margareta Hesse ]

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